How am I liable for damage

Der Arbeitgeber Kündigt

Wer eine Kündigung erhält, gerät erst einmal in Panik. Sie sollten aber einen kühlen Kopf bewahren, denn das Gesetz stellt hohe Anforderungen an eine Kündigung. Viele Kündigungen sind daher gar nicht wirksam, sodass der Arbeitsplatz gerettet oder eine Abfindung ausgehandelt werden kann.

Dieser Beitrag zeigt Ihnen, welche typischen Fehler bei Kündigungen auftauchen und wie Sie auf eine Kündigung reagieren können.

  1. Was tun, wenn der Arbeitgeber kündigt?
  2. Die häufigsten Fehler einer Kündigung durch den Arbeitgeber
  1. Fehler bei krankheitsbedingter Kündigung
  2. Fehler bei betriebsbedingter Kündigung
  3. Fehler bei verhaltensbedingter Kündigung
  4. Fehler bei fristloser Kündigung
  5. Formelle Fehler bei der Kündigung
  1. Diese Kündigungsfrist gilt, wenn der Arbeitgeber kündigt
  2. Einige Personen sind stärker vor Kündigung durch Arbeitgeber geschützt
  3. Führungskräfte unterliegen Besonderheiten
  4. Diese Abfindung ist realistisch, wenn Arbeitgeber kündigt
  5. Wann erhalte ich Arbeitslosengeld?
  6. Fazit
  7. Was tun, wenn der Arbeitgeber kündigt?

Sollte Ihr Arbeitgeber Ihnen kündigen, haben Sie im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

  • Sie können Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung erheben.
  • Sie können eine Abfindung aushandeln.
  • Sie können nichts unternehmen und die Kündigung akzeptieren.

Die bloße Hinnahme der Kündigung empfiehlt sich jedoch regelmäßig nicht. Viele Kündigungen beachten nicht die gesetzlichen Vorgaben und sind daher angreifbar. Selbst wenn Sie nicht im Betrieb bleiben möchten, kann es sich trotzdem lohnen, gegen Ihre Kündigung vorzugehen. Denn so steigern Sie Ihre Chancen auf eine Abfindung.

Erhalten Sie eine Kündigung Ihres Arbeitgebers, müssen Sie vor allem schnell handeln: Sie haben nur drei Wochen Zeit, um vor Gericht eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Nach Ablauf der drei Wochen gilt die Kündigung andernfalls als wirksam. Selbst eine unwirksame Kündigung ist dann nicht mehr angreifbar. Auch auf eine Abfindung wird sich Ihr Arbeitgeber dann kaum noch einlassen. Es ist daher schon bei kleinsten Bedenken ratsam, sich an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser wird mit Ihnen gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen und Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber vertreten.

Außerdem sollten Sie sich schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos und arbeitssuchend melden. Das ist notwendig, um den Bezug von Arbeitslosengeld I nicht zu gefährden.

  1. Die häufigsten Fehler einer Kündigung durch den Arbeitgeber

Als Arbeitnehmer genießen Sie meist einen ausgezeichneten Kündigungsschutz. Dies gilt aber nur, wenn Sie durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) abgesichert sind. Dieses verschärft für Ihren Arbeitgeber die Anforderungen an eine Kündigung. Das KSchG gilt unter folgenden Voraussetzungen:

Quelle: Rechtsanwälte Dr. Breuer